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Freitag, 25. Mai 2012

Pfingstferien im turmdersinne


Die Pfingstferien haben angefangen! Klar, dass sich das Team des turmdersinne wieder jede Menge Ferienaktionen für alle Daheimgebliebenen und Nürnberg-Besucher ausgedacht hat. 

Highlight ist der interaktive Workshop "Spaß am SEHEN" für Kinder zwischen 7 und 10 Jahren, der am Mittwoch, 30. Mai, im Rahmen der aktuellen Fotografie-Ausstellung stattfindet. Zur Einstimmung gibt es eine Museumsführung, bevor die jungen Teilnehmer gemeinsam mit der Fotokünstlerin Annette Horn spielerisch die Welt des Sehens erkunden. Bei den spannenden Experimenten kommen verschiedene Materialien und Techniken zum Einsatz. Und wenn Annette Horn von ihren eigenen Werken erzählt, erwacht ganz spielerisch die Freude am Kunsterlebnis.

Bereits am folgenden Tag, 31. Mai, wartet die nächste Aktion auf neugierige Köpfe. Beim Forscherrundgang begeben sich Kinder zwischen 6 und 10 Jahren auf Entdeckertour durchs Hands-on-Museum turmdersinne und erleben spannende Wahrnehmungsphänomene am eigenen Leib.

Eine Führung durch die aktuelle Sonderausstellung "Fotografie - ein Experiment" steht am Freitag, 1. Juni, auf dem Programm.

Auch in der zweiten Ferienwoche tut sich was im Turm. In der Exponate-Werkstatt finden Kinder von 8 bis 12 Jahren heraus, wie die Wahrnehmungstäuschungen im Hands-on-Museum funktionieren, und bauen Exponate nach.
 Übrigens: In den gesamten Pfingstferien, also vom 26. Mai bis 10. Juni 2012, hat das Hands-on-Museum turmdersinne täglich (auch montags) von 11-17 Uhr geöffnet.

Mittwoch, 30. Mai 2012, 9.00-11.30 Uhr: Spaß am SEHEN Führung (60 min.) und Workshop (90 Min.) sind nur zusammen buchbar.
Voranmeldung erforderlich! Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Kinder beschränkt.

Donnerstag, 31.05.2012, 10-12 Uhr:  Forscherrundgang

Freitag, 01. 06.2012, 18.00-19.00 Uhr: Führung für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren

Dienstag, 05.06.2011, 9.00-11.30 Uhr: Exponate-Werkstatt 

Inge Hüsgen

Dienstag, 22. Mai 2012

Heute in Nürnberg: Ausgezeichnete Täuschungen



Ganz gemächlich scheint er sich im Uhrzeigersinn zu drehen, der „Floating Star“ in der gleichnamigen Grafik von Kaia Nao (siehe Abb.). Obwohl wir wissen, dass es auf einer statischen Zeitungsseite keine Bewegung geben kann, folgen wir doch fasziniert den wandernden Farbflächen.
„Floating Star“ ist einer von zehn Gewinnern eines weltweit einzigartigen Wettbewerbs für visuelle Illusionen, des jährlichen Best Illusion of the Year Contest. Zunächst hatte sie eine Jury aus internationalen Hirn- und Wahrnehmungsforschern überzeugt. Das letzte Wort hatten am Montag die Gäste einer Gala-Veranstaltung in Naples (Florida), die aus den nominierten Arbeiten die Sieger wählten.
2005 fand der Wettbewerb erstmals statt, seit letztem Jahr kann auch das Publikum in Nürnberg die verblüffenden, ästhetischen Arbeiten bewundern. Für gleichermaßen fachkundige wie spannende Erläuterungen sorgt erneut ein ausgewiesener Experte: Professor Michael Bach von der Universitäts-Augenklinik Freiburg, der die Gewinner am kommenden Dienstag im Nürnberger Planetarium vorstellt.

Visuelle Täuschungen sind Sonderfälle der Wahrnehmung. Indem sie unsere erlernten und evolutionär erworbenen Sehgewohnheiten infragestellen, verraten sie viel darüber, wie „Wahrnehmen“ normalerweise funktioniert.

Es ist kein Zufall, dass sich in den Wettbewerbslisten der letzten Jahre viele Wissenschaftler finden, darunter Wahrnehmungsforscher, Neurowissenschaftler und Augenärzte, aber auch Künstler, die sich von aktuellen Forschungsergebnissen inspirieren lassen.

Aus der künstlerischen Ecke kommt auch der Schöpfer von „Floating Star“. Kaia Nao, das ist ein Pseudonym des amerikanischen Malers Joe Hautman, der sich mit realistischen Tier- und Naturgemälden einen Namen gemacht hat.

Auch sie stellen, genau genommen, eine Art visuelle Täuschung dar, wie der Künstler erklärt. Wie sonst, wenn nicht mit ausgeklügelten Tricks ließe sich auf flacher Leinwand beispielsweise die Illusion einer weiten Landschaft erzeugen? Und wie ließe sich erklären, dass selbst winzige Details die Wirkung eines Bildes komplett verändern können?
„Diese Beobachtungen brachten mich dazu, die Anomalien an den Grenzen unserer visuellen Wahrnehmung und die Schnittstellen der mentalen Verarbeitungsprozesse zu erkunden“, sagt der Maler rückblickend. Ein Resultat dieser fruchtbaren Auseinandersetzung ist „Floating Star“, die neuartige Version einer Scheinbewegung, die durch geschickte Anordnung der Farbflächen zustandekommt.  

Inge Hüsgen

Alle Finalisten des Illusion-Contests hier

Vortrag von Michael Bach am Dienstag, 22. Mai ab 19.30 Uhr im Nicolaus-Copernicus-Planetarium.
Eintritt 7,- €/erm. 5,- €
Buchung über BZ (Kurs-Nr. 00845)

Dienstag, 15. Mai 2012

And the winner is...

Sie lassen Models zu Monstern mutieren, bringen Bewegung in starre Muster und lassen eine Hand  verschwinden - jedenfalls überzeugen sie uns, dass genau diese unwahrscheinlichen Dinge wirklich geschehen.

Kreative Künstler und Wissenschaftler machen sich die Macken unseres Sehsystems für immer neue, überraschende und ästhetische Illusionen zunutze. Die verblüffendsten visuellen Täuschungen 2012 wurden am gestrigen Montag beim "Best Illusion of the Year Contest" in Naples (Florida) prämiert.

Kaum ist der feierliche Gala-Abend vorüber, zeigt der turmdersinne die preisgekrönten Arbeiten in Nürnberg. Am kommenden Dienstag, 22.05.2012, stellt Prof. Michael Bach von der Universitäts-Augenklinik Freiburg die Gewinner vor und erklärt, mit welchen Tricks die Schöpfer der Arbeiten unseren Sehapparat jeweils aufs Glatteis führen

Einen Vorgeschmack auf die preisgekrönten Illusionen gibt es hier.

Dienstag, 22.05.2012, 19.30 Uhr
Prof. Dr. Michael Bach: Ausgezeichnete Täuschungen 
Nicolaus-Copernicus-Planetarium, Nürnberg
Ein Vortrag aus der Reihe "Von Sinnen"

Inge Hüsgen

Freitag, 4. Mai 2012

Rekordbesuch im turmdersinne




Im April 2012 verzeichnete das Hands-on-Museum turmdersinne mit 3.325 Besuchern einen Rekordbesuch. Seit Eröffnung 2004 gab es erst 11 Monate mit mehr Besuchern. 
In diesen Tagen lockt der turmdersinne übrigens mit einer neuen Sonderausstellung.Unter dem Titel "Fotografie - ein Experiment" erkunden vier Künstler die Möglichkeiten der Fotografie - von der Lochkamera bis zur digitalen Bildbearbeitung.

Inge Hüsgen