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Donnerstag, 14. April 2011

Girls' Day im Erlebnismuseum



27 Schülerinnen zwischen 11 und 17 Jahren ließen sich bei einer Sonferführung zum Girls' Day am Donnerstag, 14. April 2011 von den eigenen Sinnen verblüffen und erfuhren Museumsarbeit am eigenen Leibe.

Wie die zwölfjährige Franzi, die "endlich einmal den Ames-Raum sehen" wollte. Oder Siri (13), die das Museum bereits von einem früheren Besuch kannte und sich schon auf die visuellen Täuschungen freute.

Gleich mehrere gute Gründe für den Besuch nannten Toni (14), Theresa, (14), Miri, (13), Alina (14): "Wir sind hier, weil es Spaß macht und wir es interessant fanden, Neues zu erfahren und weil wir einmal hinter die Kulissen der Museumsarbeit blicken wollten."

Der alljährliche Girls' Day ist das größte bundesweite Berufsorientierungsprojekt für Mädchen. Die Teilnehmerinnen lernen Berufsbilder und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften kennen, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind.

Text: Inge Hüsgen
Foto: Svenja Bongartz 

Mittwoch, 13. April 2011

Osterferien im Museum

Rätsel, Workshops und Erlebnisführungen für Kinder und Jugendliche stehen in den Osterferien  vom 16. April bis 1. Mai 2011 auf dem Museumsprogramm.

Beim Osterrätsel warten knifflige Fragen auf kreative Köpfe. Auf jedem Stockwerk sind irgendwo Ostereier mit Rätselfragen zu den Exponaten versteckt. Wer clever ist und die Lösungen findet, kann einen von zahlreichen Preisen gewinnen. Damit für alle genug Zeit zum Suchen und Tüfteln bleibt, hat das Museum in der gesamten Ferienzeit täglich geöffnet und die Öffnungszeiten auf 10-18 Uhr verlängert.

Darüber hinaus bietet das Museum wieder Ferienveranstaltungen für Kinder und Jugendliche an:
  •  Montag, 18. April 2011, 11-13 Uhr: Erlebnisführung für Jugendliche zwischen 9 und 13 Jahren. Eintritt 4 Euro pro Teilnehmer.

  • Mittwoch, 20. April 2011, 9.30-11.30 Uhr Exponate-Werkstatt für Kinder zwischen 7 und 9 Jahren,
  • Mittwoch, 27. April, 9.30-11.30 Uhr: Exponate Werkstatt für Jugendliche zwischen 10 und 12 Jahren. Hinter jedem Exponat im turmdersinne steckt ein Geheimnis, ein "Trick". Beim Rundgang durch die Ausstellung werden die Teilnehmer in einige dieser Tricks eingeweiht und bauen anschließend ihre eigenen Hands-on-Exponate zum Mitnehmen. Kosten: jeweils 7 Euro pro Teilnehmer (inkl. Material).

Für die Erlebnisführung und die Exponate-Werkstatt ist eine Voranmeldung erforderlich.
Kontakt: Jana Marks, Tel. 09 11 / 9 44 32 81, info@turmdersinne.de

Inge Hüsgen

Montag, 11. April 2011

Lernen, und die grauen Zellen wachsen

Durch Lernen können sich Teile des Gehirns wesentlich schneller vergrößern als bisher angenommen. Ganze zwei Stunden Training genügten in einem  Experiment der Universität von Hongkong, damit die Hirnrinde deutlich an Volumen zulegt. Das Ergebnis überraschte nicht nur Versuchsleiterin Veronica Kwok und ihen Kollegen. Bisher hatte man für derartige Veränderungen bei Erwachsenen mehrere Wochen oder gar Jahre veranschlagt.

Die Versuchspersonen, 19 chinesische Studenten, sollten neue, erfundene Namen für verschiedene Blau- und Grüntöne lernen. Dabei handelt es sich um Silben aus der Sprache Mandarin-Chinesisch, die dort für sich allein ohne Bedeutung sind. Die Muttersprache half den Probanden also nicht bei beim Lösen der Aufgabe. Statt dessen war Lernen angesagt.

Für die beiden Grüntöne wählten die Forscher die Namen „áng“ und „sòng“ aus, für die Blautöne „duān“ und „kĕn“. Diese Wörter wurden den Probanden zunächst vorgesprochen, während ihnen ein Bildschirm die entsprechenden Farben zeigte. Anschließend sollten sie das Gelernte anwenden, indem sie die gezeigten Farben mit den richtigen Wörtern benannten. Der Versuch nahm jeweils fünf Sitzungen innerhalb von zwei Tagen in Anspruch.

Mit Hirnscans vor und nach dem Einüben verfolgten die Forscher, was sich währenddessen im Gehirn verändert hatte. Und das war erstaunlich viel: Nach der Lernphase stellte sie eine Zunahme an Grauer Substanz in der Hirnrinde fest – vor allem in dem Bereich der linken Hirnhälfte, der für das Farbsehen zuständig ist.

Farben sind seit langem ein beliebtes Gebiet der Wahrnehmungsforschung, da die Farbwahrnehmung je nach Muttersprache variiert. Besonders deutlich zeigt sich dieser Einfluss in der rechten Hälfte des Gesichtsfeldes. Diese wird von der linken Hirnhemisphäre verarbeitet, wo auch das Sprachzentrum angesiedelt ist. Mit dem aktuellen Versuch ist es nach Angaben der Forscher erstmals gelungen, die Verbindung von Farbbezeichnungen und -wahrnehmung einer anatomischen Sturktur zuzuordnen.

Inge Hüsgen